Qualitätsergebnisse bei Herzkatheteranwendungen
Übersicht: Rettung in letzter Sekunde
Der Herzinfarkt ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. In den meisten Fällen kündigt sich ein drohender Infarkt mit Brustschmerzen und Luftnot an. Bei diesen Krankheitszeichen ist eine Herzkatheteruntersuchung sehr sinnvoll. Zum einen können dabei krankhafte Veränderungen an dem lebenswichtigen Organ sehr genau festgestellt werden. Zum anderen kann die Untersuchung gleichzeitig zur Behandlung genutzt werden. Ein verengtes Herzkranzgefäß lässt sich mit einer Art Ballon wieder aufdehnen, so dass die Durchblutung des Herzmuskels sehr schnell deutlich verbessert wird. Weitere Erklärungen zum Thema unter
Medizinische Informationen.
Untersuchung und Behandlung haben einen hohen und oft unmittelbaren Nutzen für den Patienten - die Schmerzen verschwinden, er bekommt wieder besser Luft und ein Herzinfarkt wird abgewendet. Insgesamt sind die Verfahren sehr sicher. Es können jedoch auch Komplikationen auftreten. Je besser die Behandlungsqualität, desto seltener sind unerwünschte Nebenwirkungen.
Patienten aus Bremen und dem benachbarten Umland, bei denen ein Verdacht auf schwere und schwerste Herzinfarkte besteht, werden vom Rettungsdienst unmittelbar ins Klinikum Links der Weser transportiert. In Bremerhaven hat das Klinikum Reinkenheide eine vergleichbare Funktion übernommen. Die beiden anderen Kliniken (Rotes Kreuz Krankenhaus und Klinik am Bürgerpark) führen in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten Herzkatheteranwendungen durch. Die niedergelassenen Kardiologen beteiligen sich freiwillig an dem Prüfverfahren der externen Qualitätssicherung im Krankenhaus.
Zahl der Behandlungen in Bremens Kliniken
Der Qualitätsvergleich der Bremer Krankenhäuser untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Leiste am linken Rand aufgeführt sind. So wird zum Beispiel untersucht, bei wie vielen Patienten sich die Durchblutung verbessert, wie häufig es während Untersuchung und Behandlung zu Komplikationen kommt und wie lange der Patient während der Katheteranwendung geröntgt wird.
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