Psychiatrische Erkrankungen nehmen stark zu. Dies wird unter anderem daran deutlich, dass der Anteil der Krankschreibungen aufgrund von Depressionen oder Psychosen deutlich ansteigt, wie die Statistiken der gesetzlichen Krankenkassen belegen. In Bremen und Bremerhaven werden jährlich mehr als 10.000 Patienten in einer der vier darauf spezialisierten Kliniken stationär behandelt; die Zahl der ambulanten und tagesklinischen Therapien – also wenn die Patienten abends wieder nach Hause gehen oder nur stundenweise zu bestimmten Behandlungen in die Klinik kommen – liegt um ein Vielfaches höher. Angeboten wird ein breites Behandlungsspektrum. Dazu gehören etwa psychiatrische und psychotherapeutische Gesprächstherapien in Einzel- und Gruppenbehandlungen, medikamentöse Therapien, psychosoziale Beratungen, ambulante Kriseninterventionen oder spezifische Behandlungen, z.B. bei Süchten.
Alle vier Kliniken sind im Notfall rund um die Uhr erreichbar, die Adressen finden Sie hier.
Auf den folgenden Seiten werden – im Gegensatz zu den anderen Daten im Bremer Krankenhausspiegel – keine Ergebnisse zur Behandlungsqualität gezeigt. Vielmehr handelt es sich um Angaben zur Strukturqualität der Psychiatrischen Kliniken. Diese Angaben sollen in Zukunft noch erweitert werden – sofern möglich, auch um von unabhängigen Instituten geprüfte Ergebnisse zur Behandlungsqualität.
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