Geburtshilfe

Qualitätsmerkmal: Verletzungen der Mutter

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn die Rate an Dammrissen unter der Geburt möglichst gering ist.

Auch bei einer normalen Geburt ohne Einsatz von Zange oder Vakuumglocke kann es zu Verletzungen bei der Mutter kommen, vor allem zum Dammriss. Dabei handelt es sich um das Einreißen des Dammes oder auch des unteren Scheidendrittels unter der Geburt. Ein solcher Riss kann mehr oder weniger stark ausgedehnt sein. Bei einem ausgeprägten Dammriss handelt es sich um eine schwer wiegende Verletzung des Beckenbodens mit möglicherweise bleibenden Beeinträchtigungen. Die Gefahr, dass unter der Geburt ein schwerer Dammriss droht, kann von einem erfahrenen Geburtsteam oft frühzeitig erkannt werden, so dass die Folgen gegebenenfalls gemindert werden können. Dennoch sollte der Anteil der Mütter mit einem schweren Dammriss möglichst niedrig sein.

Erwartete Rate – tatsächliche Rate: Bei diesem Qualitätsmerkmal wird für jede Geburtsklinik gesondert berechnet, bei wie viel Prozent der Mütter Verletzungen zu erwarten sind. Diese erwartete Rate wird dann mit der dort tatsächlich eingetretenen Rate verglichen. Ist die tatsächliche Rate gleich hoch wie die erwartete oder sogar geringer, zeugt das von guter Behandlungsqualität. Doch auch wenn die tatsächliche Rate höher ist, kann die Qualität des Krankenhauses uneingeschränkt gut sein. Informationen zu den einzelnen Geburtskliniken erhalten Sie, wenn Sie im Schaubild die Balken berühren.

Vergleich: Erwartete und tatsächliche Rate an schweren Dammrissen

Bei diesem Qualitätsmerkmal wird die tatsächliche Rate an schweren Dammrissen (dunkler Balken) mit der erwarteten Rate (heller Balken) verglichen. Die Prozentzahl beim Balken gibt die tatsächliche Rate des jeweiligen Krankenhauses an. Die erwartete Rate finden Sie, wenn Sie den Balken berühren.

 
Klinikum Bremerhaven
DIAKO
Links der Weser
Bremen-Nord
St. Joseph-Stift
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2010
     1,24 %
     1,19 %
     2,94 %
     2,30 %
     0,21 %
     
     1,61 %
     1,40 %
    2010
  • 2011
     0,30 %
     1,10 %
     2,10 %
     1,80 %
     1,20 %
     
     1,50 %
     1,30 %
    2011
  • 2012
     0,70 %
     1,00 %
     1,70 %
     0,20 %
     1,10 %
     
     1,00 %
     1,30 %
    2012
  • 2013
     0,60 %
     0 %
     1,70 %
     2,00 %
     1,40 %
     
     1,30 %
     1,30 %
    2013
  • 2014
     0,82 %
     1,01 %
     2,79 %
     1,81 %
     2,27 %
     
     1,98 %
     1,31 %
    2014
  • 2015
     1,04 %
     1,27 %
     2,54 %
     2,80 %
     1,43 %
     
     1,94 %
     1,39 %
    2015
  • 2016
     0,73 %
     1,31 %
     1,83 %
     2,13 %
     2,14 %
     
     1,72 %
     1,37 %
    2016
Erwartete Rate Tatsächliche Rate