Oberschenkelhalsbruch

Qualitätsmerkmal: Sterblichkeit

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst selten Patienten infolge eines Oberschenkelhalsbruchs versterben.

Ein Oberschenkelhalsbruch trifft vor allem Menschen im höheren Lebensalter und hat leider oft schwerwiegende Folgen wie den Verlust von Mobilität und Selbständigkeit. Nach einem Oberschenkelhalsbruch ist die Sterblichkeit der Patienten deutlich höher als bei gleichaltrigen Menschen ohne diese Verletzung. Ziel der Behandlung ist es, dass die Patienten keine schweren Beeinträchtigungen erleiden, an dessen Folgen sie versterben können.

Erwartete Rate – tatsächliche Rate: Bei diesem Qualitätsmerkmal wird für jedes Krankenhaus gesondert berechnet, wie viele Todesfälle prozentual zu erwarten sind. Diese erwartete Rate wird dann mit der dort tatsächlich eingetretenen Rate verglichen. Ist die tatsächliche Rate gleich hoch wie die erwartete oder sogar geringer, zeugt das von guter Behandlungsqualität. Doch auch wenn sie höher ist, kann die Qualität des Krankenhauses uneingeschränkt gut sein. Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Schaubild.

Vergleich: Erwartete und tatsächliche Rate an Todesfällen im Verlauf einer Oberschenkelhalsbruch-Operation

Bei diesem Qualitätsmerkmal wird die tatsächliche Sterblichkeitsrate (dunkler Balken) mit der erwarteten (heller Balken) verglichen. Die Prozentzahl beim Balken gibt die tatsächliche Rate des jeweiligen Krankenhauses an. Die erwartete Rate finden Sie, wenn Sie den Balken berühren.

 
AMEOS Kl. Mitte Bhv.
Bremen-Ost
Bremen-Mitte
Bremen-Nord
DIAKO
Rotes Kreuz Krh.
Klinikum Bremerhaven
Links der Weser
St. Joseph-Stift
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     6,67 %
     7,14 %
     2,90 %
     4,49 %
     0 %
     3,39 %
     2,44 %
     2,90 %
     1,61 %
     
     3,31 %
     4,93 %
    2015
  • 2016
     0,00 %
     3,45 %
     2,22 %
     4,17 %
     5,56 %
     4,76 %
     7,23 %
     7,89 %
     12,93 %
     
     6,08 %
     4,80 %
    2016
Erwartete Rate Tatsächliche Rate