Versorgung von Schwerverletzten

Enge Kooperation zwischen Bremer Kliniken

Nach einem schweren Unfall muss schnell entschieden und gehandelt werden. Die Rettungsdienste müssen wissen, welche Kliniken Betroffene mit bestimmten Verletzungen aufnehmen und diese schnell und angemessen versorgen können. Daher sollten alle Krankenhäuser einer Region mit einer unfallchirurgischen Abteilung untereinander und mit den Rettungsdiensten vernetzt sein. Das Traumanetzwerk Bremen gewährleistet diese Kooperation im Land Bremen und Umgebung.

Das „Trauma-Handy“ des Netzwerks ist sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag mit einem Unfallchirurgen besetzt. Nach einem Unfall meldet sich dort die Rettungsleitstelle der Feuerwehr und holt Informationen ein, welches Krankenhaus am schnellsten aufnahmebereit ist.

Die Kooperation zwischen den beteiligten Kliniken ist eng. Alle Chirurgen haben ein spezielles Training durchlaufen und nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. In regelmäßigen Qualitätszirkeln werten die Kliniken rückblickend Fälle aus und leiten ggf. Verbesserungsprozesse ein.