Brustkrebs-Operationen

Qualitätsmerkmal: Bedenkzeit bis zum OP-Termin

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn Patientinnen frühestens 7 Tage nach Feststellung des Brustkrebses operiert werden.

Brustkrebs ist kein Notfall. Ein mehrtägiger Behandlungsaufschub nach der Diagnose vermindert nicht die Heilungschancen. Deshalb sollte jede Frau ausreichend Zeit – mindestens sieben Tage – bekommen, sich über die Krankheit und das Therapiekonzept zu informieren und sich mit diesem Wissen aktiv am Behandlungsprozess zu beteiligen. Folgt die Operation sehr schnell nach der Diagnose, liegt der Verdacht nahe, dass der Patientin nicht ausreichend Bedenkzeit eingeräumt wurde. Eine Mindestfrist von sieben Tagen zwischen Diagnosestellung und Operation sollte immer eingehalten werden.

So selten operieren die Ärzte früher als 7 Tage nach einer Brustkrebs-Diagnose

 
Bremen-Mitte
St. Joseph-Stift
Bremen-Nord
Klinikum Bremerhaven
Links der Weser
DIAKO
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2012
     2,5 %
     6,5 %
    Keine Teilnahme
     9,8 %
     0 %
     3,2 %
     
     5,9 %
     12,3 %
    2012
  • 2013
     5,8 %
     8,1 %
     0 %
     7,9 %
     44,8 %
     5,9 %
     
     8,3 %
     10,5 %
    2013
  • 2014
     1,2 %
     3,8 %
     13,6 %
     14,7 %
     2,6 %
     4,5 %
     
     6,2 %
     8,7 %
    2014
  • 2015
     2,4 %
     4,4 %
     10,3 %
     16,7 %
     2,8 %
     1,5 %
     
     6,5 %
     7,5 %
    2015
  • 2016
     1,2 %
     2,1 %
     2,6 %
     6,9 %
     9,1 %
     13,5 %
     
     4,6 %
     6,3 %
    2016