Qualitätsergebnisse bei Rekonstruktion der Halsschlagader

Übersicht

Eine verengte oder verschlossene Halsschlagader ist für 15-25 Prozent aller Schlaganfälle in Deutschland verantwortlich. Das sind etwa 40.000 bis 70.000 pro Jahr. Wird die Durchblutungsstörung am Hals rechtzeitig erkannt, sollte umgehend eine Behandlung beginnen, um das Schlaganfallrisiko zu senken. Umfangreiche wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass eine Operation, bei der die Ablagerungen in den Blutgefäßen entfernt werden, besser vor einem Schlaganfall schützt als eine medikamentöse Therapie. Weitere Erklärungen zum Thema unter Medizinische Informationen.

Der Qualitätsvergleich der Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven bei diesem Behandlungsverfahren untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Navigationsleiste am linken Rand aufgeführt sind. So wird zum Beispiel untersucht, ob die Entscheidung zur Operation richtig war oder wie häufig es während der Operation zu schwerwiegenden Komplikationen kam.

Zahl der Behandlungen

  • Jahresvergleich
  • 2013
  • 2014
  • 2015
Erläuterung des Schaubilds
Die hier aufgeführten Kliniken veröffentlichen im Bremer Krankenhausspiegel die Ergebnisse ihrer Behandlungsqualität bei der Rekonstruktion der Halsschlagader. Balken und Zahl geben an, wie häufig eine Rekonstruktion der Halsschlagader in diesen Krankenhäusern 2015 durchgeführt wurde. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland rund 33.300 Patienten an der Halsschlagader operiert; etwa 450 davon im Land Bremen.