Versorgung von Krebspatienten in Bremen und Bremerhaven

Jedes Jahr erkranken im Land Bremen rund 2.000 Frauen und 2.100 Männer pro Jahr neu an Krebs. Bei Frauen steht Brustkrebs an erster Stelle, bei Männern Prostatakrebs, gefolgt bei beiden von Lungen- und Darmkrebs. Alle Arten von Krebserkrankungen können in Bremen und Bremerhaven in insgesamt 10 Krankenhäusern auf höchstem Niveau behandelt werden. Diese spielen auch für die Versorgung der Bevölkerung im niedersächsischen Umland eine maßgebliche Rolle.

In Bremen und Bremerhaven besteht ein gut ausgebautes Netz an Vorsorge-, Beratungs- und Versorgungseinrichtungen sowohl im stationären (Krankenhäuser) als auch im ambulanten Bereich (Arztpraxen, Medizinische Versorgungszentren, Tageskliniken, Krankenhausambulanzen). An mehreren Krankenhäusern wurden spezialisierte Zentren zur Behandlung unterschiedlichster Krebserkrankungen eingerichtet. In ihnen arbeiten die verschiedenen beteiligten Fachabteilungen sowohl untereinander als auch mit Facharztpraxen bei der Vor- und Nachsorge eng zusammen.

Krankenhäuser im Land Bremen mit Angeboten zur Behandlung von Krebserkrankungen

 

Onkologische Zentren

Zusätzlich zu den einzelnen Organkrebszentren gibt es im Land Bremen sowohl standortübergreifend an den Kliniken der städtischen Krankenhausgruppe Gesundheit Nord (GENO) als auch am DIAKO Ev. Diakoniekrankenhaus zwei im Landeskrankenhausplan ausgewiesene Onkologische Zentren, die auf die Behandlung mehrerer Krebserkrankungen spezialisiert sind und so einen organübergreifenden Wissensaustausch gewährleisten. Ein weiteres Onkologisches Zentrum, von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. zertifiziert, betreibt das AMEOS Klinikum Am Bürgerpark Bremerhaven. Die medizinische Fachrichtung für die Behandlung von Krebserkrankungen ist die Onkologie (von altgriechisch onkos = Geschwulst).

Krebsvorsorge

Viele Krebsarten lassen sich umso besser behandeln und sogar heilen, je früher die Erkrankung entdeckt wird. Eine wichtige Rolle spielen daher die niedergelassenen Haus- und Fachärzte, in deren Praxen ein bedeutender Teil der Untersuchungen zur Krebsvorsorge und Früherkennung stattfindet. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen für besonders häufige Krebserkrankungen wie Brust-, Prostata-, Darm- oder Hautkrebs ab einem bestimmten Lebensalter.