Versorgung von Schwerverletzten

Daten und Ergebnisse

Die Krankenhäuser des Traumanetzwerks Bremen sind Mitglied im zentralen „TraumaRegister“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Rund 660 Kliniken mit unfallchirurgischen Abteilungen aus ganz Deutschland und aus mehreren Nachbarstaaten nehmen daran teil. Das Trauma-Register hat das Ziel, eine optimale Behandlungsqualität in den Kliniken sicherzustellen und die Versorgung von Schwerverletzten kontinuierlich zu verbessern.

Die DGU wertet jährlich die Daten von schwerverletzten Patienten, die in den teilnehmenden Kliniken behandelt werden, nach einem standardisierten Verfahren anonymisiert aus. Dabei werden statistische Daten und die Erfolge der Behandlungen verglichen und Durchschnittswerte errechnet – zum Beispiel zu folgenden Qualitätsmerkmalen:

  • Welcher Art war der Unfall?
  • Wie viel Zeit vergeht bis zur Einlieferung in die Klinik und bis zur Diagnose bzw. Behandlung?
  • In welchem Zustand werden die Patienten nach der Behandlung entlassen?

Im Jahr 2018 (aktuelles Auswertungsjahr) wurden in den rund 660 teilnehmenden Kliniken über 25.500 Patienten mit schweren Verletzungen behandelt, 466 davon in den Kliniken des Traumanetzwerks Bremen.

Altersdurchschnitt der eingelieferten schwerverletzten Patienten

Anteil der Männer an den eingelieferten schwerverletzten Patienten