Schlaganfall-Versorgung

Zwei Schlaganfall-Zentren

Jährlich werden im Land Bremen zwischen 2.500 und 3.000 akute Schlaganfälle behandelt, davon etwa 2.200 in Bremen und 500 bis 600 in Bremerhaven. Die meisten Patienten sind Bremer und Bremerhavener Bürger, viele werden aber auch aus dem niedersächsischen Umland eingeliefert, für das die Bremer und Bremerhavener Krankenhäuser eine wichtige Rolle spielen.

Mit zwei spezialisierten Zentren (Stroke Units), eines in Bremen und eines in Bremerhaven, ist das Land Bremen in puncto Schlaganfall-Versorgung sehr gut aufgestellt. Patienten mit akuten Schlaganfall-Symptomen werden in Bremen-Stadt sofort ins Klinikum Bremen-Mitte und in Bremerhaven in das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gebracht. Beide Stroke Units gehören zu den größten in Norddeutschland.

Dieses zentralisierte Versorgungsangebot und die kurzen Wege im Stadtstaat sorgen dafür, dass viele Patienten schon innerhalb von drei Stunden nach dem Auftreten akuter Schlaganfall-Symptome im Krankenhaus aufgenommen sind und behandelt werden.

Erfolgt eine fachgerechte Behandlung in den ersten drei Stunden nach dem Auftreten akuter Symptome, stehen die Chancen gut, dass die Durchblutung des Gehirns wieder verbessert, dadurch Hirngewebe erhalten und die Folgeschäden des Schlaganfalls abgemildert werden können. Die beiden Stroke Units im Land Bremen bieten hierfür die besten Voraussetzungen.