Gynäkologische Operationen

Qualitätsmerkmal: Organ-Erhaltung bei Eierstock-Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn eine Operation an den Eierstöcken bei Patientinnen unter 45 Jahren möglichst häufig organerhaltend durchgeführt wird.

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Wird eine Zyste operativ entfernt, hängt es auch von deren Größe und Lage ab, ob die Eierstöcke bei dem Eingriff entfernt werden müssen. Auch die Frage, wie hoch das Risiko ist, dass sich an der gleichen Stelle später eventuell erneut ein gutartiger Tumor bildet, spielt bei dem Ausmaß der Operation eine bedeutende Rolle. Entscheidend ist darüber hinaus, ob die Patientin noch einen Kinderwunsch hat. Zysten an den Ovarien entwickeln sich meist im gebärfähigen Alter. Werden beide Eierstöcke entfernt, ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Schwangerschaft mit nur einem Eierstock genauso gut möglich ist; allerdings kann die reproduktive Phase insgesamt verkürzt sein. Experten empfehlen deshalb, bei Patientinnen, die jünger sind als 45 Jahre, die Eierstöcke im Zusammenhang einer Zystenoperation möglichst zu erhalten.

So häufig können bei einer Zysten-Operation die Eierstöcke erhalten bleiben

 
Links der Weser
Bremen-Nord
DIAKO
St. Joseph-Stift
Bremen-Mitte
Klinikum Bremerhaven
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2010
     89,3 %
     87,5 %
     94,1 %
     87,5 %
     85,7 %
     73,7 %
     
     86,9 %
     89,0 %
    2010
  • 2011
     96,7 %
     94,1 %
     95,8 %
     90,9 %
     87,5 %
     91,7 %
     
     92,9 %
     90,1 %
    2011
  • 2012
     91,2 %
     93,8 %
     93,0 %
     91,2 %
     90,2 %
     72,2 %
     
     90,2 %
     90,5 %
    2012
  • 2013
     93,5 %
     96,6 %
     94,4 %
     92,1 %
     96,6 %
     90,5 %
     
     94,1 %
     91,0 %
    2013
  • 2014
     94,6 %
     85,7 %
     95,5 %
     77,3 %
     90,9 %
     82,1 %
     
     88,2 %
     91,1 %
    2014
  • 2015
     91,4 %
     89,3 %
     95,7 %
     82,9 %
     88,1 %
     84,0 %
     
     89,3 %
     91,3 %
    2015
  • 2016
     95,3 %
     85,7 %
     87,8 %
     84,9 %
     85,7 %
     83,7 %
     
     87,6 %
     91,0 %
    2016
  • 2017
     90,5 %
     84,8 %
     73,0 %
     77,0 %
     87,5 %
     75,5 %
     
     81,4 %
     87,7 %
    2017
  • 2018
     95,2 %
     98,0 %
     79,3 %
     88,3 %
     93,4 %
     75,4 %
     
     88,0 %
     88,3 %
    2018
  • 2019
     94,4 %
     93,0 %
     91,9 %
     86,0 %
     84,4 %
     82,5 %
     
     88,9 %
     88,4 %
    2019