Geburtshilfe

Qualitätsmerkmal: Ausreichende Sauerstoff-Versorgung

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn Neugeborene ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind und der pH-Wert im Blut eine kritische Grenze möglichst nicht unterschreitet.

Wird das Kind unter der Geburt nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, steigt das Risiko für bleibende gesundheitliche Schäden. Festgestellt wird dies unter anderem durch die Bestimmung des Säuregehaltes im Blut. Befindet sich der so genannte pH-Wert unter der kritischen Grenze von 7, liegt eine Übersäuerung, eine Azidose, vor. Risikogeburten sollten frühzeitig erkannt und durch erfahrene Geburtshelfer-Teams begleitet werden. Dennoch kann es in Einzelfällen zu einer Sauerstoff-Mangelversorgung kommen – trotz angemessener geburtshilflicher Betreuung.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie selten Neugeborene (ohne Mehrlingsgeburten) nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind. Das erste Schaubild bezieht sich auf ausgewachsene („reife“) Neugeborene, das zweite auf Frühgeborene. Mehrlingsgeburten werden bei diesem Qualitätsmerkmal nicht berücksichtigt. Beim zweiten Schaubild wird für jede Geburtsklinik gesondert berechnet, bei wie viel Prozent der Frühgeborenen eine nicht ausreichende Sauerstoff-Versorgung zu erwarten ist. Diese erwartete Rate wird dann mit der dort tatsächlich eingetretenen Rate verglichen. Doch auch wenn die tatsächliche Rate höher ist, kann die Qualität des Krankenhauses uneingeschränkt gut sein. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter dem zweiten Schaubild.

So selten sind ausgewachsene („reife“) Neugeborene nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt (ohne Mehrlingsgeburten)

 
DIAKO
St. Joseph-Stift
Bremen-Nord
Klinikum Bremerhaven
Links der Weser
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2010
     0,2 %
     0,2 %
     0 %
     0,1 %
     0,5 %
     
     0,2 %
     0,2 %
    2010
  • 2011
     0,2 %
     0,1 %
     0,4 %
     0,3 %
     0,4 %
     
     0,3 %
     0,2 %
    2011
  • 2012
     0,2 %
     0,1 %
     0,2 %
     0,4 %
     0,2 %
     
     0,2 %
     0,2 %
    2012
  • 2013
     0 %
     0,2 %
     0,3 %
     0,1 %
     0,3 %
     
     0,2 %
     0,2 %
    2013
  • 2014
     0,2 %
     0,2 %
     0,5 %
     0,1 %
     0,3 %
     
     0,2 %
     0,2 %
    2014
  • 2015
     0 %
     0,2 %
     0,7 %
     0,1 %
     0,7 %
     
     0,4 %
     0,2 %
    2015
  • 2016
     0 %
     0,2 %
     0,2 %
     0,4 %
     0,5 %
     
     0,3 %
     0,2 %
    2016

Vergleich: Erwartete und tatsächliche Rate an Frühgeborenen, die nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind (ohne Mehrlingsgeburten)

Bei diesem Qualitätsmerkmal wird die tatsächliche Rate an Frühgeborenen mit nicht ausreichender Sauerstoff-Versorgung (dunkler Balken) mit der erwarteten Rate (heller Balken) verglichen. Die Prozentzahl beim Balken gibt die tatsächliche Rate des jeweiligen Krankenhauses an. Die erwartete Rate finden Sie, wenn Sie den Balken berühren.

 
St. Joseph-Stift
Bremen-Nord
Klinikum Bremerhaven
Links der Weser
DIAKO
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2013
     1,00 %
     0,70 %
     0,90 %
     0 %
     0 %
     
     0,50 %
     0,70 %
    2013
  • 2014
     0,85 %
     0 %
     0,81 %
     2,31 %
     6,67 %
     
     1,45 %
     0,67 %
    2014
  • 2015
     2,68 %
     0 %
     2,40 %
     0 %
     5,88 %
     
     1,16 %
     0,67 %
    2015
  • 2016
     0,00 %
     0,58 %
     0,68 %
     1,49 %
     4,76 %
     
     0,92 %
     0,67 %
    2016
Erwartete Rate Tatsächliche Rate