Geburtshilfe

Qualitätsmerkmal: Schutz vor Infektionen bei Kaiserschnittentbindung

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst viele werdende Mütter vor oder während eines Kaiserschnitts mit Antibiotika versorgt werden, um Infektionen zu verhindern.

Ein Kaiserschnitt ist eine Operation, die für Mütter das Risiko von Infektionen mit sich bringt. Am häufigsten treten Infektionen der Gebärmutterschleimhaut, Wund- oder Harnwegsinfektionen auf. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei ungeplanten Kaiserschnitten oder Notfallkaiserschnitten fast jede dritte Mutter eine Gebärmutterschleimhautentzündung erleidet, die Schmerzen, Blutungen und Fieber verursacht. Das Risiko von Infektionen lässt sich deutlich senken, wenn vor oder während der Kaiserschnittentbindung Antibiotika verabreicht werden. Von dieser Maßnahme sollte in der Regel jede Patientin profitieren.

So häufig erhalten Mütter bei einem Kaiserschnitt Antibiotika zum Schutz vor Infektionen

 
St. Joseph-Stift
DIAKO
Klinikum Bremerhaven
Bremen-Nord
Links der Weser
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2012
     100 %
     92,1 %
     97,9 %
     100 %
     99,4 %
     
     98,7 %
     95,5 %
    2012
  • 2013
     100 %
     98,6 %
     99,1 %
     99,5 %
     99,2 %
     
     99,4 %
     97,4 %
    2013
  • 2014
     100 %
     98,7 %
     100 %
     100 %
     98,7 %
     
     99,4 %
     98,0 %
    2014
  • 2015
     99,4 %
     99,6 %
     99,4 %
     100 %
     99,5 %
     
     99,6 %
     98,2 %
    2015
  • 2016
     100 %
     98,4 %
     98,7 %
     100 %
     99,4 %
     
     99,4 %
     98,7 %
    2016
  • 2017
     100 %
     99,4 %
     99,3 %
     99,1 %
     98,9 %
     
     99,2 %
     99,0 %
    2017