Gynäkologische Operationen

Qualitätsmerkmal: Begründete Eierstock-Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst viele durchgeführte Eierstock-Operationen begründet gewesen sind, d.h. wenn nach der Operation festgestellt wird, dass bei den Patientinnen tatsächlich erkranktes Gewebe oder beeinträchtigende Zysten vorgelegen haben.

Zysten an den Eierstöcken werden oft zufällig bei Routineuntersuchungen entdeckt. In den meisten Fällen verursachen sie keine Beschwerden und bilden sich von selbst zurück. Wenn sie allerdings zu Zyklusstörungen, schmerzhaften oder irregulären Blutungen, z.B. nach den Wechseljahren, Unterleibsschmerzen, Verstopfung oder starkem Unwohlsein führen, handelt es sich krankhafte Zysten. In aller Regel beobachtet der Gynäkologe den Verlauf einer Zyste über mehrere Monatszyklen; die Untersuchung erfolgt mit Ultraschall. Eine operative Entfernung von Eierstock-Zysten sollte nur in begründeten Fällen vorgenommen werden. Nach der Operation ist das entfernte Gewebe unbedingt zu untersuchen, um eine genaue Diagnose stellen und eine bösartige Erkrankung ausschließen zu können. Diese Gewebeuntersuchung gibt gleichzeitig Aufschluss darüber, ob die Operation überhaupt notwendig war.

So häufig wurde bei Patientinnen nach der Operation tatsächlich erkranktes Gewebe oder eine Zyste festgestellt, d.h. die Operation war begründet

 
St. Joseph-Stift
Klinikum Bremerhaven
Links der Weser
Bremen-Nord
DIAKO
Bremen-Mitte
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2014
     85,7 %
     92,1 %
     94,6 %
     86,2 %
     94,9 %
     88,9 %
     
     90,1 %
     86,6 %
    2014
  • 2015
     88,6 %
     90,6 %
     91,9 %
     93,8 %
     84,4 %
     87,2 %
     
     89,4 %
     88,0 %
    2015
  • 2016
     97,5 %
     91,2 %
     90,9 %
     89,7 %
     81,8 %
     80,6 %
     
     88,1 %
     88,5 %
    2016