Herzschrittmacher-Einsatz

Qualitätsmerkmal: Eingriffsdauer

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn die Eingriffsdauer möglichst kurz ist.

Lange Operationszeiten erhöhen das Infektionsrisiko für Patienten, deshalb sollte jeder Eingriff möglichst kurz sein. Bei der Implantation eines Herzschrittmachers ist die Dauer der Operation vom Schrittmacher-System abhängig. Die Platzierung einer Elektrode (Einkammer-System) sollte nicht länger als 50 Minuten dauern. Müssen zwei Elektroden, eine in den Vorhof und eine in die Herzkammer, platziert werden (Zweikammer-System), nimmt dies naturgemäß mehr Zeit in Anspruch, sollte aber nicht länger als 80 Minuten dauern. Beim Einsatz eines so genannten CRT-Systems (kardiale Resynchronisations-Therapie) sind 180 Minuten möglichst nicht zu überschreiten. Es gibt allerdings Patienten, bei denen die vorgegebenen Zeiten nicht eingehalten werden können. So ist zum Beispiel bei einem bereits erkrankten bzw. operierten Herzen, u.a. nach einem Herzinfarkt, aufgrund der vorhandenen Narbenbildung mit einer längeren Operationsdauer zu rechnen.

So häufig können die Operationen innerhalb der vorgegebenen Zeiten durchgeführt werden

 
Rotes Kreuz Krh.
Links der Weser
St. Joseph-Stift
Klinikum Bremerhaven
Bremen-Nord
 
Bremen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2013
     83,3 %
     71,5 %
     86,2 %
     89,3 %
     76,2 %
     
     76,5 %
     85,1 %
    2013
  • 2014
     93,0 %
     81,6 %
     67,3 %
     73,8 %
     62,8 %
     
     78,6 %
     86,4 %
    2014
  • 2015
     97,1 %
     70,3 %
     80,0 %
     61,7 %
     63,3 %
     
     72,0 %
     86,4 %
    2015
  • 2016
     87,8 %
     76,8 %
     76,5 %
     71,3 %
     68,6 %
     
     75,7 %
     87,0 %
    2016