Schlaganfallversorgung

Vorbeugende Medikamente gegen erneute Schlaganfälle

Patienten mit einem Schlaganfall oder vorübergehenden Durchblutungsstörungen im Gehirn, bei denen zusätzlich Vorhofflimmern (Herzrhythmus-Störungen) festgestellt wurde, sind besonders gefährdet, nach der Behandlung einen erneuten Schlaganfall zu erleiden; denn infolge der unregelmäßig schlagenden Herzkammern kann sich das nicht vollständig weitergeleitete Blut ansammeln und als Gerinnsel in das Gehirn wandern. Daher sollte diesen Patienten, sofern medizinisch nichts dagegen spricht, bei der Entlassung aus dem Krankenhaus die langfristige und regelmäßige Einnahme von Medikamenten zur so genannten Antikoagulation, also gegen die Zusammenballung von Blut, verordnet werden. Damit wird die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und die Gefahr zur Bildung von Blutgerinnseln herabgesetzt, die einen erneuten Schlaganfall verursachen können.

So hoch ist der Anteil an Patienten mit Vorhofflimmern, denen nach der Schlaganfallbehandlung gerinnungshemmende Medikamente verordnet werden

(Anteil an den Patienten in Prozent)